Ich bin in die Gruppe gekommen durch einen Hinweis in der Tageszeitung.
Ziemlich ratlos und auch in Sorge, wie ich auf Dauer die Pflege bewältigen könnte, ging ich zum Gesprächskreis. Ich fühlte mich einfach überfordert.

Hier merkte ganz schnell, das ich mit meinen Problemen nicht allein stand. Zum ersten Mal hatte ich das Gefühl, hier versteht man mich. Von der Gesprächsleitung gab es viele Informationen über den Krankheitsverlauf. Welche Hilfsmittel erleichtern den täglichen Ablauf? Habe ich ein Anrecht auf Pflegegeld? Wann benötigt man eine Betreuung? Ohne diese Hinweise wäre für mich einiges schwieriger geworden.

Auch mal ausspannen gehörte zum Thema, also eine Unterbringung in einer Kurzzeitpflege oder Tagespflege. Berichte von anderen Teilnehmern machten mir Mut, das auch mal in Anspruch zu nehmen. Ein ganz wichtiger Punkt war für mich „Hilfe anzunehmen“; das musste ich lernen.
Es war ein erster Schritt, um mal auszuspannen - mal Luft zu holen.

Die positiven Erfahrungen in der Gruppe und das Mitgetragen werden, drückten sich dadurch aus, dass ich ausgeglichener wurde und mehr Sicherheit bekam. 
Alles in Allem: Die Gruppe ist eine kraftschöpfende Quelle.

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